Fachverlag x-technik
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Aus der Praxis für die Praxis

Das BZL-Bildungszentrum Lenzing hat sich mittlerweile zum größten öffentlichen Kunststoffausbildungszentrum Österreichs entwickelt und blickt auf ein hervorragendes Jahr 2014 zurück. In den 4 Hauptausbildungsbereichen Metall, Chemie, Elektrotechnik und Kunststoff haben ca. 3.000 TeilnehmerInnen aus fast 300 Betrieben, offene Kurse und Seminare, aber auch viele maßgeschneiderte Firmenprogramme besucht. Im Vordergrund steht dabei die Praxisorientierung und Wirtschaftsnähe.

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Die Stärke des BZL wird einerseits durch die hauptberuflichen TrainerInnen und andererseits durch den modernen Maschinenpark sichtbar. Vier Spritzgussmaschinen, vier Extruder, zusätzlich Thermoformmöglichkeiten, Kunststoffschweißplätze moderne Labors und Technikumsanlagen, wie sie sonst nur in Produktionsbetrieben zu finden sind, werden als Schulungsgeräte verwendet. Dadurch ist das Gelernte in den Betrieben sofort anwendbar und umsetzbar. Fast alle namhaften Firmen aus Österreich und den umliegenden Ländern schicken mittlerweile ihre MitarbeiterInnen und Führungskräfte ins BZL.

Gewerblicher Meister Kunststofftechnik

Gemeinsam mit dem Bundesinnungsmeister KommR Hans Prihoda wurde ein Konzept erarbeitet, wo es jetzt möglich ist, durch eine Zusatzprüfung aufbauend auf den Werkmeister für Kunststofftechnik auch den gewerblichen Meister für den Kunststoffbereich zu absolvieren. Gegen Jahresende fand dieses Modul mit anschließender Prüfung das erste Mal statt. Die Zeugnisse für die ersten sechs Teilnehmer, davon vier Auszeichnungen, wurden durch den Bundesinnungsmeister, seinem Stellvertreter und zwei Landesinnungsmeister überreicht.

Weg zum Kunststoffspezialisten

Weiters gibt es im BZL viele Erwachsenenkurse am 2.Bildungsweg z.B. zum Kunststoffformgeber und Kunststofftechniker, sowie die Werkmeisterausbildung für diese Bereiche. Der zweite Geschäftsbereich des BZL beschäftigt
sich mit der Personalentwicklung. Coaching, Führung, persönliche Kompetenzen und modere Auswahlinstrumente zur Personalaufnahme sind hier nur einige der Themengebiete.

Alles Nähere finden Sie auf www.bzl.at oder sie rufen einfach an unter 07672-701-2189.

Erste erfolgreiche Absolventen der gewerblichen Meisterprüfung durch das neue Zusatzmodul mit Bundesinnungsmeister KommR Hans Prihoda.


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Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
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