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Systematischer Leichtbau in der Automobilindustrie

Borealis – führender Anbieter innovativer hochwertiger Materialien im Kunststoffbereich – präsentiert Materiallösungen für einen führenden Automobilhersteller.

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In Zusammenarbeit mit BMW für den vorderen Stoßfänger des Elektrosportwagens BMW i8 entwickelt, ist der neue Dapeln-Typ ein aktuelles und spezifisches Beispiel dafür, wie Innovationen mithelfen können, den systematischen Leichtbau in der Automobilindustrie zu fördern. (Bild: Borealis)

In Zusammenarbeit mit BMW für den vorderen Stoßfänger des Elektrosportwagens...

Der vordere Stoßfänger des Elektro-Sportwagens BMW i8, eine gemeinsame Entwicklung mit BMW, ist ein spezifisches Beispiel für Innovationen im systematischen Leichtbau in der Automobilindustrie. Grundierungsfreie zweischichtige Lackiersysteme reduzieren Zykluszeiten und Systemkosten und erfüllen so die Forderung nach gesteigerter Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bei Außenanwendungen am Auto.

Innovative Kunststoffe

Für die Produktion seines revolutionären Top-Elektrosportwagens BMW i8 benötigte BMW eine leichtes Stoßfängermaterial, das mehrere Schlüsselkriterien bezüglich Verarbeitbarkeit und Fertigung erfüllt. So wurde in enger Partnerschaft die neue Daplen TM– Type EE112AE für den vorderen Stoßfänger entwickelt. Daplen EE112AE der neuen Generation ist ein 12 % mineralfaserverstärkter elastomermodifizierter Polypropylenwerkstoff. Er erfüllt die extrem strengen Anforderungen bezüglich Lackhaftungsqualität für grundierungsfreie zweischichtige Lackiersysteme in der Fertigung von BMW. Das Ende 2014 auf den Markt gebrachte Material verringert, dank seiner leichten Verarbeitbarkeit und reduzierten Dichte, die Ausschussquote in der Produktion. Mit einem gut ausgewogenem Verhältnis von Schlagfestigkeit und Steifigkeit ermöglicht es zudem ein niedriges Teilgewicht, was bei Elektro-Sportwagen ganz besonders wichtig ist.

Eine weitere innovative Materiallösung, wenn auch nicht neu, bietet FibremodTM GB215HP für den Armaturenbrett-Träger im Elelktroauto. Der langglasfaserverstärkte PP-Type bietet exzellente
Festigkeit, hohe Steifigkeit und hervorragende Energieabsorption bei Hochgeschwindigkeitsverformungen. Dadurch werden die bestehenden Crash- und Aufprallanforderungen ideal erfüllt. Durch diesen, wenn auch nicht neuen Materialtyp entsteht weniger Verzug und eine hervorragende Dimensionsstabilität beim Integral-Spritzgussprozess-Prozess.

www.borealisgroup.com


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Kunststofftechnik, Aus der Praxis

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Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
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