Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Querschnitt einer Kupfer-Nickel (25% Nickel) Oberfläche unter starker Reibbelastung.

Die Farben stehen für die Ausrichtung der einzelnen Körner. Durch die hohe Belastung treten dabei alle Phasen der plastischen Deformation auf: anfangs sieht man türkise, parallele Streifen in den violetten Körnern. Das sind sogenannte „Zwillinge“, eine Art von plastischer Deformation, die in dieser Art Legierung vorkommt. Etwas später bilden sich an der Oberfläche kleinere Körner. Bald darauf werden die türkisen Zwillinge in den Körnern immer mehr, und wir erkennen Farbveränderungen in den großen Körnern, die für Kornrotationen stehen. Etwa ab der Hälfte des Videos beginnt die gesamte Oberfläche zu rutschen. Dabei wachsen die Körner wieder, werden länger, und stellen sich entsprechend dem Schergefälle schräg. So eine Schicht würde in einem realen System demnächst komplett abplatzen.


Zum Firmenprofil >>


Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren