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PCCL: Forschung im Bereich Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften

: PCCL


Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) hat sich in den vergangenen Jahren zum führenden österreichischen Zentrum für kooperative Forschung im Bereich Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften entwickelt. Gemeinsam mit Unternehmen der Kunststoffwirtschaft und Universitäten (u. a. Montanuniversität Leoben, Technische Universität Graz, Technische Universität Wien) werden von den rund 100 hochqualifizierten Mitarbeitern F&E-Projekte für innovative Kunststofflösungen in einem breiten Feld von Anwendungen bearbeitet.

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Das PCCL wurde im Jahr 2002 gegründet und trägt mit seinem Sitz in Leoben sowie Außenstellen in Graz und Wien als vorwettbewerbliche, wirtschaftsnahe Forschungsgesellschaft zur stetigen Weiterentwicklung und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften sowie auf verwandten Gebieten bei.

Faserverbundwerkstoffe

Aufgrund ihres herausragenden mechanischen Eigenschaftsprofils, das sich durch hohe Festigkeit und Steifigkeit bei gleichzeitig niedriger Dichte auszeichnet, sind polymere Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe (FVK) als Konstruktionsmaterialien in Leichtbauanwendungen, nicht mehr wegzudenken. Die grundlagen- und anwendungsorientierten Forschungsaktivitäten im Bereich kurzfaser- und endlosfaserverstärkter polymerer Verbundwerkstoffe decken am PCCL die gesamte Wertschöpfungskette von den Einsatzstoffen über die Verarbeitung bis hin zum Werkstoffverhalten auf verschiedene Längenskalen (vom Prüfkörper bis zum Bauteil) ab. Parallel dazu ergänzen Prozess- und Struktursimulationen die Arbeiten und ermöglichen somit eine vollständige virtuelle
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Am 13. Juli vorigen Jahres besuchte die Leobener Forschungsgruppe „Kunststoffrohre“ rund um Dr. Andreas Frank (PCCL) und Prof. Gerald Pinter (Montanuniversität Leoben) seinen langjährigen Forschungspartner AGRU Kunststofftechnik GmbH in Bad Hall.

Am 13. Juli vorigen Jahres besuchte die Leobener Forschungsgruppe „Kunststoffrohre“...

Abbildung. Hierfür kommen sowohl kommerzielle verfügbare FEM-Programmpakete als auch eigens entwickelte Software auf Basis analytischer Materialmodelle zum Einsatz.

Dieser Arbeitsbereich umfasst folgende Forschungsfelder:

- die Entwicklung neuartiger Harzformulierungen sowie die Untersuchung der Faser/Matrix-Haftung u. a bei naturfaserverstärkten Kunststoffen

- das Deformations- und Versagensverhalten von FVK unter monotoner und hochdynamischer Belastung sowie Impact- und Ermüdungsbeanspruchung

- die Entwicklung von numerischen Berechnungsverfahren auf Basis der Finite-Elemente-Methode für die werkstoffoptimierte Auslegung von Geflecht-Bauteilen

- die Entwicklung
und Implementierung eines dehnratenabhängigen Materialmodells für thermoplastische Faserverbunde

- die strukturelle Integrität und Beständigkeit von Klebeverbindungen für Reparaturen von Faserverbundstrukturen in der Luftfahrt

- die Weiterentwicklung von Simulationsmodellen für die Beschreibung des Drapier- und Umformverhaltens von vorimprägnierten FVK

Für Jobsuchende

Das PCCL versteht sich als Forschungsgesellschaft mit dem Ziel Wirtschaft und Wissenschaft zu verbinden. Demgemäß erfolgt am PCCL sowohl anwendungsorientierte als auch grundlagenorientierte Forschung auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und der Polymerwissenschaften, gemeinsam mit Partnerunternehmen und wissenschaftlichen Partnern. Hierbei wird den Mitarbeitern auch die Möglichkeit geboten, die Projektarbeit mit dem Abschluss ihrer akademischen Arbeiten (Dissertationen, Diplomarbeiten) zu verbinden.

Kurzprofil:

Forschungsschwerpunkte: Chemie von Polymerwerkstoffen, Technologien der Kunststoffverarbeitung, Kunststoffe und Polymerverbunde für Strukturanwendungen

Mitarbeiteranzahl: ca.100 Mitarbeiter

Am 13. Juli vorigen Jahres besuchte die Leobener Forschungsgruppe „Kunststoffrohre“ rund um Dr. Andreas Frank (PCCL) und Prof. Gerald Pinter (Montanuniversität Leoben) seinen langjährigen Forschungspartner AGRU Kunststofftechnik GmbH in Bad Hall.


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/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
Interview lesen >>

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