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Montanuniversität Leoben – Department Kunststofftechnik

Das Kunststofftechnikstudium in Leoben kann mittlerweile auf eine mehr als 40-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Leobener Studierenden erhalten eine umfangreiche Ausbildung in der Entwicklung, Anwendung, Verarbeitung und Prüfung von polymeren Werkstoffen. Viele Lehrveranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen abgehalten. Diese fundierte Ausbildung, in Kombination mit dem sechsmonatigen Pflichtpraktikum, bereitet die Studierenden optimal auf das Berufsleben vor.

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Forschung und Lehre sind die zentralen Aufgaben der Montanuniversität. Demnach sind die Studierenden neben den wissenschaftlichen Mitarbeitern das bestimmende und prägende Zukunftspotenzial der Montanuniversität.

Forschung und Lehre sind die zentralen Aufgaben der Montanuniversität. Demnach...

An der Montanuniversität werden derzeit zehn Bachelorstudien, zwölf Masterstudien und das Doktoratsstudium der montanistischen Wissenschaften angeboten.

Bachelorstudien

Die Montanuniversität nimmt aufgrund ihrer einzigartigen Ausrichtung eine besondere Stellung in der Bildungslandschaft Österreichs ein.

Die angebotenen Studienrichtungen orientieren sich an der Wertschöpfungskette. Diese beginnt mit der Aufsuche und Förderung von Rohstoffen (z. B. Erze, Gold, Erdöl). Das fächerübergreifende Studium Industrielle Energietechnik befasst sich mit der Frage, wie für industrielle Prozesse Energie bereitgestellt und effizient genutzt werden kann.

Die zu Verfügung gestellten Rohstoffe werden zu den verschiedenen Werkstoffen (Eisen, Kupfer, Aluminium oder auch Kunststoff und viele mehr) weiterverarbeitet, damit ein fertiges Produkt (z. B. ein Auto, Handy etc.) entstehen kann.

Die Industrielogistik vernetzt die unterschiedlichen Bereiche der Wertschöpfungskette.

Dieser Kreislauf schließt sich mit der Entsorgung eines Produktes bzw. mit dem Recycling und der Wiederverwertung,
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um die sich der Industrielle Umweltschutz und die Recyclingtechnik kümmern.

Kunststofftechnik (BSc)

In den vergangenen Jahren haben wir in allen Lebensbereichen den Siegeszug eines Materials erlebt: des Kunststoffs. Ohne Kunststoff keine alternative Energieerzeugung (Windkraftwerke, Photovoltaik etc.), kein Smartphone und auch keine funktionelle Sportbekleidung. Kunststoff hat die Medizintechnik revolutioniert und ermöglicht den Bau immer leichterer und energieeffizienterer Fahrzeuge und Flugzeuge. Kein Werkstoff lässt sich derartig vielseitig verarbeiten und verfügt dabei über so viele unterschiedliche Eigenschaften. Kunststoff wird daher zu Recht als „Werkstoff des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet.

Im ersten Studienjahr wird eine solide technische Grundausbildung vermittelt. In den darauffolgenden Semestern lernt man die faszinierende Welt der Kunststoffe kennen. Je nach Interesse kann man sein Wissen auf einem bestimmten Gebiet vertiefen. Egal ob man sich für die Chemie der Kunststoffe, das Konstruieren in Kunst- und Verbundstoffen, die Kunststoffverarbeitung, das Spritzgießen von Kunststoffen, das Verarbeiten von Verbundwerkstoffen oder für die Werkstoffkunde und Prüfung der Kunststoffe entscheidet, die Studienrichtung Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben bietet ein maßgeschneidertes
Studium.

Kurzprofil:

Studienschwerpunkte: Chemie der Kunststoffe, Konstruieren in Kunst- und Verbundstoffen, Kunststoffverarbeitung, Spritzgießen, Verarbeitung von Verbundwerkstoffen, Werkstoffkunde und Prüfung

Studierende: ca. 300 (Kunststofftechnik)

Forschung und Lehre sind die zentralen Aufgaben der Montanuniversität. Demnach sind die Studierenden neben den wissenschaftlichen Mitarbeitern das bestimmende und prägende Zukunftspotenzial der Montanuniversität.


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Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
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