Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Lernen führt zum Erfolg

: Miraplast


„Das Leben einfach leichter machen!“ Ein Motto, dass hohe Anforderungen stellt und ein interessantes Betätigungsfeld beim niederösterreichischen Kunststoffverarbeiter Miraplast bietet.

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9498/web/Bildungskatalog-01.jpg
Als mittelständisches Unternehmen in einem dynamischen Umfeld muss sich das Familienunternehmen ständig an neue Gegebenheiten anpassen. Dafür braucht es gut ausgebildete Fachkräfte.

Als mittelständisches Unternehmen in einem dynamischen Umfeld muss sich das...

„Das Leben einfach leichter machen!“ Das ist das Motto des in Niederösterreich ansässigen Unternehmens Miraplast. Dort werden unter dem Markennamen mirahome Kunststoffprodukte für Küche und Haushalt gefertigt, die in vielen Handelsketten im In- und Ausland verkauft werden. Der Bereich miratech entwickelt und fertigt Spritzgießformen und bietet zudem auch die Fertigung der Kunststoffteile an. Hier werden hauptsächlich Teile für die Automobil und Elektroindustrie produziert und weltweit eingesetzt. Insgesamt 100 Mitarbeiter werden am Standort Würmla und in der ungarischen Niederlassung beschäftigt.

In 3. Generation erfolgreich

Miraplast ist ein Familienbetrieb und seit über 50 Jahren am Markt erfolgreich. Über den Tellerrand zu blicken und neue Dinge auszuprobieren hat die Firma schon immer ausgezeichnet. Bereits sehr früh hat Miraplast mit der Automatisierung seiner Produktion begonnen. So wird seit Mitte der 1980er Jahre vollautomatisch gefertigt. Angefangen von der automatischen Beförderung des Kunststoffgranulates bis zur Entnahme der Teile aus der Maschine mit dem Roboter. Auch das Sortiment hat sich geändert. Noch vor 10 – 15 Jahren haben die Haushaltswaren dominiert. Heute sind die beiden Bereiche mirahome und miratech gleich stark.

Wenn sich harte Arbeit lohnt.

In den letzten Jahren ist vor allem die Projektarbeit in nationalen und internationalen Gruppen immer wichtiger geworden – ein Steckenpferd des Geschäftsführers Markus Brunnthaler. „Als mittelständisches Unternehmen in einem dynamischen
/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9498/web/unbenannte_Fotosession_140702_MB_0197.jpg
Bereits sehr früh hat Miraplast mit der Automatisierung seiner Produktion begonnen. So wird seit Mitte der 1980er Jahre vollautomatisch gefertigt.

Bereits sehr früh hat Miraplast mit der Automatisierung seiner Produktion begonnen....

Umfeld müssen wir uns ständig an neue Gegebenheiten anpassen. Entwicklungsprojekte haben wir gemeinsam mit anderen Unternehmen und dem Kunststoffcluster durchgeführt.“ Als kompetenter und zuverlässiger Partner, hat sich die Firma einen Namen gemacht. Das zahlt sich aus: Viele Kunden sind seit vielen Jahren Partner von Miraplast. Dafür braucht es nicht zuletzt gut ausgebildete Fachkräfte: “Die Ausbildung des Nachwuchses beschäftigt uns immer intensiver. Die Anforderungen der Kunden steigen stark und Technologie ist nicht alles. Wir brauchen auch kompetente Mitarbeiter“, ergänzt Brunnthaler.

Lernen führt zum Erfolg!

Bereits seit den 1970er Jahren bildet Miraplast Lehrlinge aus. Bürokaufleute, Kunststofftechniker und Werkzeugbautechniker haben hier ihren Lehrabschluss gemacht. Einige sehr erfolgreich: Leopold Beer hat bereits vor 40 Jahren als erster Lehrling seine Ausbildung bei Miraplast abgeschlossen. „Damals waren die technischen Möglichkeiten noch sehr eingeschränkt und der Beruf war von sehr viel Handarbeit geprägt. Heute dominieren Computer und CNC Maschinen die Werkstatt und Dinge die noch vor einigen Jahren unmöglich waren, sind heute Stand der Technik“, erinnert sich Beer an seine Lehrjahre. Herr Beer ist heute Leiter des Formenbaus, er hat sich laufend weitergebildet und während seiner 40 jährigen Tätigkeit viel Erfahrung gesammelt. „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns sehr wichtig. Wir brauchen Fachleute und wir möchten sie selbst ausbilden. Die Anforderungen die an uns gestellt werden steigen ständig und daher suchen wir junge, wissbegierige Menschen“, erklärt Beer weiter.

Einer dieser
jungen Wilden ist Raphael Schloffer. Nach der Pflichtschule begann er an der HTL, hat aber sehr bald bemerkt, dass sein Weg ein anderer sein soll. So hat er als Lehrling für Werkzeugbautechnik bei Miraplast begonnen und alle 4 Jahre seiner Ausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Als besondere Belohnung und Anreiz zugleich hat die Firma ihm ein Auslandspraktikum an der University von Belfast in Irland ermöglicht. „Das war eine unglaublich tolle Erfahrung in Irland. Ich habe viel gesehen und gelernt. Meinem Chef bin echt dankbar, dass er mir das ermöglicht hat! Ich war der Erste, der diese Chance bekommen hat“, erzählt Schloffer begeistert. Neben seiner Lehrlingsausbildung hat er auch wieder die HTL besucht. Der Abschluss steht kurz bevor.

Kunststoff – ein interessantes Material

Eine Welt ohne Kunststoff ist heute nicht mehr denkbar. Mit diesem Material zu gestalten ist eine Herausforderung – eine sehr spannende noch dazu! Bewerbungen für die Ausbildung zum Kunststofftechniker oder Werkzeugbautechniker senden Sie an: jobs@miraplast.at
Als mittelständisches Unternehmen in einem dynamischen Umfeld muss sich das Familienunternehmen ständig an neue Gegebenheiten anpassen. Dafür braucht es gut ausgebildete Fachkräfte.
Bereits sehr früh hat Miraplast mit der Automatisierung seiner Produktion begonnen. So wird seit Mitte der 1980er Jahre vollautomatisch gefertigt.
Der Bereich miratech entwickelt und fertigt Spritzgießformen und bietet zudem auch die Fertigung der Kunststoffteile an.



Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren