Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Internationale Karriere bei Alpla

: ALPLA


Der Vorarlberger Spezialist für Kunststoffverpackungen Alpla bildet in maßgeschneiderten Trainee Programmen die Techniker der Zukunft aus.

/xtredimg/2017/Kunststofftechnik/Ausgabe183/12080/web/DSC_5842.jpg
Die Trainees bekommen ihre Grundausbildung bei Alpla Hard und vertiefen dann ihre Kenntnisse an den Standorten.

Die Trainees bekommen ihre Grundausbildung bei Alpla Hard und vertiefen dann...

Maximilian Pöttinger ist einer der ersten Absolventen des Alpla Technics Trainee Programms für Kunststofftechnik und Produktentwicklung. Nach intensiver, 15-monatiger Ausbildungszeit arbeitet der 27-Jährige heute im Technical Center (TC) in Atlanta (USA). Schon während des Programms und zur Vorbereitung auf die zukünftige Position reiste Maximilian nach Frankreich, Italien, Spanien, Polen sowie in die USA. „Nach der Grundausbildung im Hauptsitz in Hard/Vorarlberg erhielten meine Kollegen und ich individuell abgestimmte Ausbildungspläne und Trainings an verschiedenen Standorten. Dabei haben wir uns das notwendige Fachwissen über die Technologien, Prozesse und Schnittstellen zu anderen Abteilungen angeeignet. Gleichzeitig konnten wir uns ein Bild von den kulturellen Besonderheiten der jeweiligen Region machen und ein globales Netzwerk aufbauen“, berichtet Maximilian Pöttinger und ergänzt: „Amerika hat mich immer schon gereizt und dieses Gefühl hat sich in der Ausbildung bestätigt. Es ist toll, dass ich nun hier für ein österreichisches Unternehmen tätig sein kann.“

Das Trainee Programm entwickelte Alpla, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken. Die Jobprofile der gesuchten Experten sind sehr komplex und erfordern lange Einarbeitungs- und Ausbildungszeiten. Die Internationalität des Unternehmens mit 160 Standorten und insgesamt sieben Technical Center weltweit ist eine zusätzliche Herausforderung. „Nur wenn wir Experten und zukünftige Führungskräfte zielgerichtet und vorausschauend ausbilden, können wir den steigenden Personalbedarf abdecken“, betont Gerhard Timmerer, Head of TC Hard.

Zwei Schwerpunkte

Im laufenden Ausbildungsjahr 2016/17 bietet Alpla ein Programm mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik
/xtredimg/2017/Kunststofftechnik/Ausgabe183/12080/web/150422_Alpla_Architektur_Weissengruber_08.jpg
Um den hohen Technologiestandard weltweit zu garantieren, setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Die hauseigene Alpla Academy vermittelt in effektiven Trainingsprogrammen umfangreiches Firmen Know-how mittels dem ‚Train-the-Trainer-Konzept‘, moderner Medien und einer globalen Struktur.

Um den hohen Technologiestandard weltweit zu garantieren, setzt das Unternehmen...

und Produktentwicklung an. Drei Trainees starteten Mitte Oktober mit der Grundausbildung in den Alpla Kerntechnologien. Pro Technologie verbringen die Teilnehmer jeweils drei Wochen im Hauptsitz in Hard (Vorarlberg) und drei Wochen in einer Region, um dort ihre Kenntnisse zu vertiefen. Anschließend lernen die Trainees die Schnittstellen-Abteilungen wie Verkauf, Logistik oder Werkzeugbau kennen. Präsentationstechnik oder Projektmanagement gehören zum breiten internen Trainingsangebot ebenso dazu. Ein Mentor begleitet die jungen Menschen auf ihrem Weg zur Fachkraft. Die nötige Sicherheit erhalten die Nachwuchskräfte durch Lerntagebücher und laufende Feedbackgespräche.

Win-win für beide Seiten

„Das Trainee Programm bietet den Teilnehmern die Chance zur Orientierung“, erklärt Gerhard Timmerer, Head of TC Hard. „Wo liegen die persönlichen Stärken, welcher Fachbereich liegt mir und welches Arbeitsumfeld gefällt mir am besten? Mit ‚Learning by doing‘ sammeln die Trainees Erfahrungen und können so ihre Karriere-Vision schärfen. Unser Ziel ist, dass wir die jungen Fachkräfte am richtigen Ort einsetzen und langfristig an unser Unternehmen binden können.“

Zusätzliche Programme ab 2017

Die guten Rückmeldungen aus dem ersten Jahrgang sind für Alpla Grund genug, diese Ausbildungsschiene weiter auszubauen. Ab 2017 wird es ein Technics Trainee Programm für Schulabgänger mit technischem
Hintergrund (HTL) und ein Sales Trainee Programm für Nachwuchskräfte im Verkauf geben. „Wir bieten Schulabgängern die Chance, das Unternehmen und verschiedene Abteilungen kennenzulernen, bevor sie sich für einen bestimmten Fachbereich entscheiden“, schildert Timmerer.

Direkte Anfragen zum Trainee Programm an die Alpla Academy bzw. Sara Hämmerle, Head of Corporate Learning & Development (sara.haemmerle@alpla.com).

Die Trainees bekommen ihre Grundausbildung bei Alpla Hard und vertiefen dann ihre Kenntnisse an den Standorten.
Um den hohen Technologiestandard weltweit zu garantieren, setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Die hauseigene Alpla Academy vermittelt in effektiven Trainingsprogrammen umfangreiches Firmen Know-how mittels dem ‚Train-the-Trainer-Konzept‘, moderner Medien und einer globalen Struktur.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Aus der Praxis

QR code

Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren