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Greiner. Ein Begriff in der Kunststoffindustrie

: Greiner AG


Mit mehr als 8.200 Mitarbeitern in 31 Ländern ist die Greiner Gruppe ein Global Player in der Schaum- und Kunststoffindustrie. Um auch weiterhin national wie international wachsen zu können, sucht der Konzern immer wieder Talente, die das Wachstum qualitativ und quantitativ tragen können. Zwei dieser High Potenti-als sprechen im Interview über ihre Ausbildung und ihren Beruf.

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Bettina Schrenk leitet das Entwicklerteam bei Greiner Packaging GmbH. Ihre Expertise liegt in der Materialauswahl, speziell bei Granulaten für die Kunststoffproduktion.

Bettina Schrenk leitet das Entwicklerteam bei Greiner Packaging GmbH. Ihre Expertise...

Wie bewerten Sie im Nachhinein Ihre Ausbildung? Wurden Sie gut aufs Berufsleben vorbereitet?

Lidauer:

Ja, sehr. Ich kann vieles anwenden, was ich im Studium gelernt habe. Das ist ein großer Vorteil. Einerseits Projektmanagement, andererseits schätzen meine Kollegen auch mein Hintergrundwissen. Ich weiß, wie Kunststoff aufgebaut ist und warum sich das Material unter gewissen Rahmenbedingungen wie verhält.

Schrenk:

Meine Ausbildung hat mir viele Perspektiven eröffnet. Die HTL war eine tolle Kombination aus Praxis und Theorie. Mit der FH habe ich
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Christian Lidauer studierte an der FH Wels Material- und Verarbeitungstechnik mit Schwerpunkt Kunststofftechnik und entwickelt bei Greiner Perfoam Bauteile für die Premium-Automobilindustrie.

Christian Lidauer studierte an der FH Wels Material- und Verarbeitungstechnik...

vor allem meine Methodenkompetenz erweitert.

Wie verlief die Jobsuche? Wie war der Einstieg ins Berufsleben?

Schrenk:

Ich war zuerst bei Lenzing Plastics als Projektleiterin in der Entwicklung. Da habe ich einen super Einblick ins Unternehmen bekommen. Ich wechselte dann in die Forschung, wo mir der Kontakt zur Produktion aber etwas fehlte. Seit zwei Jahren bin ich jetzt bei Greiner Packaging. Die Jobsuche war irrsinnig leicht. Ich wurde auf jede
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Greiner Packaging setzt die inert barrier technology erstmals bei Kunststoffbechern ein und verlängert so die Haltbarkeit der Produkte.

Greiner Packaging setzt die inert barrier technology erstmals bei Kunststoffbechern...

Bewerbung zu einem Gespräch eingeladen.

Lidauer:

Meine Erfahrungen sind sehr ähnlich. Als Kunststofftechniker hat man keine Jobsorgen. Ich ging gleich nach dem Studium zu Greiner. Am Anfang habe ich Versuchsreihen im Labor durchgeführt und die Prozesse kennengelernt.

Warum haben Sie sich für Greiner entschieden?

Lidauer:

Mein Job bei Greiner Perfoam passt genau zu meiner Ausbildung. Und ich habe gewusst, dass Berufseinsteiger bei Greiner gute Aussichten haben und sehr gefördert werden.

Schrenk:

Ich habe Greiner bereits in der HTL kennengelernt. In der österreichischen Kunststoffindustrie ist das Unternehmen bekannt und genießt einen sehr guten Ruf. Greiner deckt das gesamte Spektrum der Kunststoffverarbeitung ab. Ich schätze
außerdem, dass es ein Familienunternehmen ist, sehr wertorientiert und offen. Von diversen Projekten des Kunststoffclusters kannte ich bereits einige Mitarbeiter. Der offene und direkte Umgang mit Partnern hat mir immer imponiert, darum habe ich mich für Greiner entschieden.

Lidauer:

Greiner ist einfach eine tolle Firma. Wenn man Engagement zeigt, kann man etwas bewegen. Ich bin jetzt schon sieben Jahre im Unternehmen, weil es immer abwechslungsreich bleibt und ich mich weiter entwickeln kann.

Welche Positionen haben Sie aktuell? Womit befassen Sie sich in der Firma?

Schrenk: Seit Jänner 2015 leite ich unser zweiköpfiges Entwicklungsteam bei Greiner Packaging.

Wir arbeiten sehr produktionsnah und forschen in Kooperation mit Universitäten. Der Job ist sehr abwechslungsreich. Ich arbeite intern mit sehr vielen Abteilungen zusammen und habe auch externen Kontakt zu Kunden, Lieferanten und Instituten. Aktuell beschäftige ich mich z.B. mit einem Kunden-Großprojekt, bei dem wir eine Anlage über statistische Versuchsplanung hochfahren. Auf der anderen Seite suchen wir laufend nach Materialien mit neuen, verbesserten Eigenschaften. Auch strategische
Projekte, die erst mittelfristig zu Produkten werden, nehmen viel Zeit in Anspruch.

Lidauer:

Mein Aufgabenbereich ist auch sehr spannend. Ich habe eigene Kundenprojekte und entwickle Bauteile für die Premium-Automobilindustrie. Das beginnt damit, dass ich entsprechend den Anforderungen des Kunden z.B. Materialien für eine Hutablage suche und mir den Aufbau überlege. Dann entwickle ich gemeinsam mit der Produktion ein Werkzeug. Wenn dieses im Haus ist, laufen die Versuche an. Dafür bin ich oft auch in anderen Werken unterwegs, unter anderem in Deutschland oder Tschechien. Eine meiner Entwicklungen, die jetzt seit mehreren Monaten in der Serienfertigung läuft, ist die Hutablage für den neuen Range Rover Evoque. Da ist man schon stolz, wenn man das Fahrzeug mit seinem Produkt dann auf der Straße sieht.

Haben Sie Tipps für Absolventen? Was sollte man für Greiner mitbringen?

Lidauer:

Neue Ideen, die man aus dem Studium mitbringt, sind bei Greiner willkommen. Da gibt es offene Türen. Ich würde Studenten auch empfehlen, dass sie während des Studiums so viel Berufserfahrung wie möglich sammeln. Vielleicht in einer Bachelor oder Masterarbeit bei Greiner.

Stichwort Berufserfahrung… Werden bei Greiner Praktika angeboten?

Lidauer:

Bei Greiner Perfoam haben wir immer Praktikanten in der Entwicklung. Wir binden
sie aktiv in unsere Projekte ein. Es gibt die Möglichkeit, Bachelor- und Masterarbeiten bei uns zu schreiben. Die Studenten sind immer sehr begeistert.

Schrenk:

Wir arbeiten bei der Forschung eng mit Universitäten zusammen. Bei diesen Kooperationen lernen wir Studenten kennen und bieten auch die Möglichkeit, Greiner Packaging kennen zu lernen. Oft entstehen da bereits Anknüpfungspunkte für spätere Jobangebote.

Bettina Schrenk leitet das Entwicklerteam bei Greiner Packaging GmbH. Ihre Expertise liegt in der Materialauswahl, speziell bei Granulaten für die Kunststoffproduktion.
Christian Lidauer studierte an der FH Wels Material- und Verarbeitungstechnik mit Schwerpunkt Kunststofftechnik und entwickelt bei Greiner Perfoam Bauteile für die Premium-Automobilindustrie.
Greiner Packaging setzt die inert barrier technology erstmals bei Kunststoffbechern ein und verlängert so die Haltbarkeit der Produkte.


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Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
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