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Fachhochschulstudium – Kunststofftechnik

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Die Fachhochschulen (FH) mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik befassen sich mit der Lehre und Forschung anwendungsorientierter Schwerpunkte auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Kunststofftechnik ist aus der Verfahrenstechnik als eigenständiger Forschungszweig hervorgegangen und befasst sich mit den physikalischen, chemischen, biologischen und physiologischen Eigenschaften von Kunststoffen.

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In der österreichischen Fachhochschullandschaft muss man sehr gezielt suchen, um eine Hochschulausbildung im Bereich Kunststofftechnik zu finden. Eine große Auswahlmöglichkeit gibt es nicht. Nur zwei Fachhochschulen bieten einen Studiengang mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik an: Einerseits die FH Oberösterreich am Campus Wels, mit dem Studienlehrgang Entwicklungsingenieur Metall- und Kunststofftechnik (als Bachelor und Masterstudium) und andererseits der FH Campus Wien. Seit dem Wintersemester 2015/16 kann am Campus Wien das Bachelorstudium „Verpackungstechnologie“, unter anderem auch mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnologie, berufsbegleitend belegt werden. Seit Herbst 2016 bietet die FH OÖ am Campus Wels auch das Studium Leichtbau & Composite-Werkstoffe an.

Vollakademisches Studium

Fachhochschulstudiengänge werden im international anerkannten Bachelor-/Master-System angeboten. Das Bachelor-Studium ist ein kompaktes, vollakademisches Kurzstudium auf Hochschulniveau, das nach einer Studiendauer von nur sechs Semestern zum akademischen Titel „Bachelor“ führt. Mittels eines Berufspraktikums im 6. Semester im In- oder Ausland wird die praxisorientierte Bachelorarbeit finalisiert. Ein im Anschluss gewähltes Masterstudium schließt nach vier Semestern mit dem Titel „Master“ ab.

Bachelor of Science

Mit dem Bachelorstudium (BSc) beginnt die akademische Laufbahn. Nach sechs Semestern
wird der akademische Grad „Bachelor of Science" (BSc) verliehen. Damit kann man bereits als Akademiker in der Branche arbeiten oder man entscheidet sich für die Fortführung des Studiums.

Master of Science in Engineering

Ein Masterstudium steht allen offen, die bereits einen akademischen Abschluss in der Tasche haben. Es bietet Akademikern vielfältige Möglichkeiten und maximale Flexibilität auf dem Weg zum „Master of Science in Engineering“ (MSc) oder „Diplom-Ingenieur“ (DI). Das Masterstudium, das in der Regel vier Semestern dauert, kann direkt an das Bachelorstudium angeschlossen oder zu einem späteren Zeitpunkt absolviert werden.

Ein facheinschlägiges Doktoratsstudium kann unter bestimmten Voraussetzungen an einer in- oder ausländischen Universität angeschlossen werden.

www.fh-campuswien.ac.at

www.fh-ooe.at


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Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
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