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Borealis: Anbieter innovativer Kunststofflösungen

Borealis ist ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe. Mit Kunden in über 120 Ländern und einem aktuellen Mitarbeiterstand von rund 6.500 weltweit, steht Borealis zu 64% im Eigentum der International Petroleum Investment Company (IPIC), Abu Dhabi, sowie zu 36% der OMV. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich. Gemeinsam mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), erstellt Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.

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Von den Stickstoffwerken zu Borealis: Linz hat Tradition auf dem Gebiet der chemischen Industrie. Vorläufer und Wegbereiter waren die ehemaligen Stickstoffwerke und darauf folgend die Chemie Linz, welche bereits über einen starken F&E-Bereich sowie ein umfangreiches Marketing- und Vertriebs-Know-how auf dem Kunststoffsektor verfügten.

Von den Stickstoffwerken zu Borealis: Linz hat Tradition auf dem Gebiet der...

Borealis und Borouge präsentieren innovative Leichtbaulösungen

Borealis und Borouge, führende Anbieter innovativer Kunststofflösungen mit Mehrwert, entwickeln kontinuierlich neuartige und maßgeschneiderte Materiallösungen für die Automobilindustrie, welche die Leichtbauweise unterstützen und dadurch die Energieeffizienz verbessern. Ein Paradebeispiel für Gewichtseinsparungen bei Fahrzeugen, die durch Borealis und Borouges maßgeschneiderte, leichtgewichtige Polypropylen- (PP-) Werkstofflösungen ermöglicht wurden, ist der neue Opel/Vauxhall Astra, das europäische Auto des Jahres 2016. Die Opel Astra-Modelle, in denen rund 35 kg Borealis PP mit niedriger Dichte verbaut sind, wiegen nun bis zu 200 kg weniger als ihre Vorgängermodelle.

Top-Performance und -Ästhetik – und trotzdem insgesamt leichter

In der Entwicklungsphase bestand die wesentliche Herausforderung darin, strenge technische Zielvorgaben einzuhalten, sowie eine überlegene Oberflächenästhetik mit hoher Kratzfestigkeit, ohne Tigerstreifen oder Fluss-/Druckspuren und einheitliche, ausgewogene, matte Innenoberflächen sicherzustellen. Technische Teams von Borealis nutzten das unternehmensinterne Modellierungs- und Simulationsfachwissen und arbeiteten eng mit Opel/Vauxhall und dessen Tier-One-Lieferanten zusammen. So konnten neuartige und maßgeschneiderte Materiallösungen auf Basis der unternehmenseigenen Borstar®-Technologie von Borealis entwickelt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag darauf, Opel/Vauxhall beim reibungslosen Anlaufen der Produktion in mehreren Anlagen zu unterstützen. Hier arbeitete Borealis mit Opel/Vauxhall und
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Opel Astra, das europäische Auto des Jahres 2016. Diese Opel Astra-Modelle, in denen rund 35 kg Borealis PP mit niedriger Dichte verbaut sind, wiegen nun bis zu 200 kg weniger als ihre Vorgängermodelle. (Foto: Adam Opel AG)

Opel Astra, das europäische Auto des Jahres 2016. Diese Opel Astra-Modelle,...

Tier-One-Spritzgussunternehmen zusammen, um hochwertige Ergebnisse bei Türverkleidungen, -säulen und anderen Innenverkleidungen zu erzielen. Der Fokus lag hier auf der Oberflächenqualität und der Verarbeitbarkeit und der Reduktion von Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (volatile organic compounds, VOC). Zu den weiteren Anwendungen zählten Front- und Heckstoßfänger, Stoßfängerträger sowie eine Reihe großer und kleiner Teile für das Armaturenbrett, Türpaneele und die Kofferraumverkleidung. Die im Jahr 2015 eingeführten, leichtgewichtigen PP-Typen, die im Opel/Vauxhall Astra verwendet werden, sind nun weltweit verfügbar.

Das internationale Innovation Headquarters

Ende 2009 wurde das erweiterte Borealis Innovation Headquarters in Linz eröffnet. Den rund 350 Mitarbeitern aus über 30 verschiedenen Ländern steht modernste Technik und Ausrüstung zur Verfügung um gemeinsam mit den Business Units und den Kunden innovative Kunststofflösungen zu entwickeln.

Mitte 2013 wurde mit einer neuen Anlage zur Katalysatorproduktion und –entwicklung ein weiteres Investitionsprojekt mit einer Gesamtinvestitionssumme von 100 Millionen Euro abgeschlossen.

Schwerpunkte des Innovation Headquarters in Linz sind das Forschungszentrum für Polymer Design, Compound Research und Base Chemicals, die
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Borealis begrüßte am 15. November 2016 wieder die Projektgruppe „Power Girls“, um attraktive Berufsfelder in der Kunststoffindustrie zu präsentieren.

Borealis begrüßte am 15. November 2016 wieder die Projektgruppe „Power Girls“,...

Labors für Forschung und Materialprüfung, die Produkt- und Marktentwicklung sowie Marketing und Vertrieb für die Segmente Automobil, anspruchsvolle Verpackungen und Infrastruktur sowie das Customer Service Centre für Österreich, Schweiz, Zentral- und Osteuropa (außer Polen).

„Power Girls“ besuchten Borealis Forschungszentrum in Linz

Jochen Berrens, Borealis Director Public Affairs, begrüßte am 15. November 2016 wieder die Projektgruppe „Power Girls“, um attraktive Berufsfelder in der Kunststoffindustrie zu präsentieren.

Die „Power Girls“ sind eine Gruppe junger Schülerinnen im Alter von 11 und 12 Jahren der 2. Klassen unterschiedlicher Schultypen. Das Ziel des Projektes ist es, die Mädchen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern, mögliche Barrieren abzubauen und damit die Entscheidung für einen technischen oder wissenschaftlichen Beruf zu unterstützen. Borealis gestaltete für die Mädchen einen spannenden Tag in Linz, das gemeinsame Erleben eines wissenschaftlichen und praxisnahen Umfelds stand dabei im Vordergrund.

„Die Teilnahme an diesem Projekt
bietet jungen Mädchen die Gelegenheit, die Kunststoffindustrie hautnah zu erleben und sich für einen Beruf in der chemischen Industrie zu begeistern“, erklärt Jochen Berrens, Borealis Director Public Affairs. „Dies ist uns als erfolgreiches und innovatives Unternehmen der Chemie- und Kunststoffindustrie ein wichtiges Anliegen.“

Kurzprofil:

Lehrberufe: Chemieverfahrenstechniker, Kunststofftechniker, Chemielabortechniker, Physiklabortechniker

Produktpalette: Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe

Mitarbeiter: 6.500 weltweit

Von den Stickstoffwerken zu Borealis: Linz hat Tradition auf dem Gebiet der chemischen Industrie. Vorläufer und Wegbereiter waren die ehemaligen Stickstoffwerke und darauf folgend die Chemie Linz, welche bereits über einen starken F&E-Bereich sowie ein umfangreiches Marketing- und Vertriebs-Know-how auf dem Kunststoffsektor verfügten.
Opel Astra, das europäische Auto des Jahres 2016. Diese Opel Astra-Modelle, in denen rund 35 kg Borealis PP mit niedriger Dichte verbaut sind, wiegen nun bis zu 200 kg weniger als ihre Vorgängermodelle. (Foto: Adam Opel AG)
Borealis begrüßte am 15. November 2016 wieder die Projektgruppe „Power Girls“, um attraktive Berufsfelder in der Kunststoffindustrie zu präsentieren.


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Im Gespräch

/xtredimg/2016/Kunststofftechnik/Ausgabe118/9392/web/Gerratt_05.jpgMit elektronischer Haut die Welt fühlen
Ehe Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten können, brauchen sie bessere Möglichkeiten, die Welt um sich herum wahrzunehmen, als sie heute verfügbare Sensorik zur Verfügung stellt. Am Laboratory for Soft Bioelectronic Interfaces (LSBI) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne arbeiten Aaron P. Gerratt und sein Team an einer Sensorik, die Berührungen elektronisch erfassbar macht. Im Unterschied zu anderen Ansätzen soll sich das Tast-Sensorium flächig über die Arme und Greifer von Robotern ziehen lassen und muss daher extrem dünn sein. Dadurch ist als die elektronische Haut auch dafür geeignet, Prothesen einen Tastsinn zu verleihen. Noch wurde längst nicht die letzte Etappe dieser Forschungsreise begonnen. Dennoch konnten die Schweizer Wissenschaftler im Rahmen der Materialerforschung bereits die praktische Eignung nachweisen. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik
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